|
Die Oblast Kaliningrad oder auch das Gebiet Kaliningrad ist die westlichste Region der Russischen Föderation, die von restlichem Territorium Russlands durch Landgrenzen anderer Länder und internationalem Meereswasser der Ostsee völlig getrennt ist. Im Norden und im Osten grenzt die Oblast an Litauen, und im Süden an Polen. Das ist das einzige Territorium Russlands, wessen Küste mit dem Wasser des offenen Teils der Ostsee und ihrer Haffe – Kurisches Haff und Kaliningrader Haff (früher Frisches) - umspült werden.
Gesamtlänge der Oblast vom Westen nach Osten beträgt 205 km, vom Norden nach Süden 108 km. Ihre Fläche beträgt 15,1 Tsd. qkm.
Verwaltungszentrum ist Kaliningrad, gegründet im Jahr 1255 (bis 1946 Königsberg).
Die Region hat eine Stellung der Sonderwirtschaftszone (OEZ), was für Investoren und Unternehmertum im ganzen günstig ist, und den Inländern die Ausübung wesentlicher Steuerbegünstigungen ermöglicht. Seit 1. April 2006 ist das Föderalgesetz vom 10.01.06 Nr. 16-FZ «Über die Sonderwirtschaftszone im Gebiet Kaliningrad und über die Eintragung von Änderungen in einige gesetzgebenden Akten der Russischen Föderation» rechtskräftig geworden. Annahme dieses Gesetzes zog neue Investoren an, was die beschleunigte Entwicklung der Oblast und die Bewältigung einer Hauptaufgabe fördert, und zwar innerhalb von fünf Jahren den Lebensstandard der Einwohner der Oblast bis auf den in Nachbarländern zu erhöhen, und in zehn Jahren Lebensstandard der Einwohner Westeuropas nachzuholen.
|